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Dienstag, November 21, 2006

Hygieneartikelwerbung

Dass ich nicht sonderlich gut auf das Thema Monatsblutungen anzusprechen bin, sollte den regelmäßigen Lesern *hust* ja schon bekannt sein.
Nun sitze ich heute nichts ahnend vor der Glotze und esse einen kleinen Snack zum Abend.
Da kommt dann diese neue richtig ekelige Werbung für Frauen, die wahrscheinlich keine Tampons *hust* vertragen oder noch zusätzliche Absicherung brauchen.
Da sagen sie etwas von zusätzlicher Sicherheit an den besonders starken Tagen und zeigen mal wieder eine Karrierefrau im weißen modischen Zweiteiler. Sie sitzt, glaube ich, am Flughafen und spring auf... genau in dem Moment, wo sie quasi landet, wird der Satz mit der zusätzlichen Sicherheit beendet. Und ich muss seitdem daran denken, wie ihr die Blutlachen in die Hosenbeine schiessen, weil sie aus Versehen vielleicht nicht diese Binden anhat.
Leute, muss das sein? Männer schauen doch auch fern. Bringt das doch bitte in der Zeit, wo die wenigsten Männer sich mit dem Fernsehprogramm beschäftigen...
Nä, da ist mir doch gleich CSI und Co vergangen.
Würg.

Versteht mich richtig - auch wenn ich mich wiederhole. Es ist nicht der Fakt, dass es nunmal passieren kann bzw. bei den meisten monatlich passiert, sondern dass ich das Gefühl habe, dass es mich nichts angeht, womit die Flecken aus der Hose fernbleiben. Was ist denn eigentlich aus der guten alten Art durch das Produkt selbst zu werben geworden? Ich meine, wenn man das Problem hat, dann wird man doch gewiss losgehen und nach einer geeigneten Lösung suchen und/oder sich zumindest bei anderen BetroffenInnen erkundigen. Gibt es keinen Flurfunk mehr? Wo ist die stille Post, wenn man sie braucht? Mund-zu-Mund-Propaganda? Was ist los? Ich dachte, Ihr Frauen wäret so kommunikativ... und hättet eine Ader für Konspiration.

Mittwoch, November 01, 2006

Wetter: BUH

So, da haben wir sie - die erste mächtige Erkältung in der zweiten Jahreshälfte. Enstanden am Sonntag nach dem Schlittschuhlaufen... mangels trockener, warmer Kleidung plus bereits erkältete Personen in meinem Umfeld.
Der Nacken ist steif, die Nase ist zu, Halsschmerzen lassen sich nicht verleugnen, Husten in Paarung mit Niesen, in den Ohren gluckert's beim Schlucken. Wie schön könnte das Leben zu hause im Bett sein, wären nicht die beiden Kolleginnen, mit denen ich mich gegenseitig vertrete, gerade im Urlaub. Außer Taschentücher, Tee und Salbeibonbons verzichte ich auf jedwede Hilfsmittel - mit Medikamenten habe ich es nicht besonders... Nebeneffekt ist natürlich, dass jeder mitbekommt, dass ich nicht auf dem Damm bin, und allein mein Erscheinen im Büro als Märtyrertat angesehen werden muss.
So, und um mal mit einem lang gehegtem Missverständnis aufzuräumen. Männer sind nicht wehleidig. Männer tun Ihren Zustand nur kund, weil sie für Ihr Durchhaltevermögen auch bei physischer Beeinflussung bewundert werden wollen. Und sie jammern nicht vor jedem... das Eingestehen einer Schwäche z.B. gegenüber potentiell rivalisierenden Männchen wäre absolut indiskutabel. Und das Imponiergehabe, gerade bei Schnupfen, verfehlt nicht seine Wirkung bei den Nesträubern... denn sie wissen, was für eine Kraftanstrengung das darstellt.

Ja, ja, hört sich merkwürdig an... und vielleicht auch ein wenig wirr... zugegebener Maßen, starre ich heute in den Arbeitspausen in der Gegend herum... Ich wünschte, diese durchsichtigen Schlieren vor den Augen hätten ein lustigeres Muster. Sowas wie Klopapierprägungen. Schiffe fänd ich lustig, oder tanzende Bären mit vollgeschmoddertem Charmingpapier am Fuss.
Mist, ich hab vergessen, mein Fieberthermometer mitzunehmen.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Dämmerung

Es ist bemerkenswert, was sich alles ändert, wenn man in einer Freundschaft ein paar Dinge nicht mehr teilen kann.
So löste sich letztes Jahr eines meiner liebsten Hobbies, das ich mit einem meiner besten Freunde teilte, in Luft auf. Daraufhin gab es keinen Grund mehr sich automatisch regelmäßig zu treffen. Zusätzlich ergaben sich einige Probleme durch die Anbahnung meiner Beziehung, was den regelmäßigen Kontakt auf Ich-wollte-mich-einfach-mal-wieder-melden-Anrufe beschränkte... Man ist hierdurch immer auf die eigene Redseeligkeit und die des Freundes angewiesen, um mitzubekommen, was da so im Verlauf von Wochen so gelaufen ist... Dumm nur, wenn beide nicht unbedingt über den Alltag referieren, sondern sich immer in einer Art Projekt befand, wo man gemeinsam Ziele formulieren und verfolgen konnte und so die Nähe des anderen fand... und nach Superlativen suchte... und nicht selten auch fand.
Nun: deprimieren einen die Stories, wenn man hört, wie schön, cool, fäntästisch die Zeit ohne einen war.

"Lass und mal bald wieder was unternehmen"-"Klar, gerne!"... und beide wissen, dass es nicht wie früher sein wird.. und das Treffen wahrscheinlich nicht allzubald stattfinden wird.

Der gemeinsame Strang fehlt... und wie...

Dienstag, Oktober 03, 2006

Eine Begegnung

... im Fitnessstudio, das ich zuletzt eher unregelmäßig besuchte.
Ein recht umfangreicher älterer Herr warnt mich beim Auspacken und der Auswahl meines Spints vor der nahenden Enge des Raumes, da er ja seinen Spint genau neben meiner Auswahl hat. Er erzählt von seiner beruflichen Vergangenheit und davon, dass die aufgepumpten Muskelpakete manchmal schon echte Probleme hätten, zwei Kisten Kola zu tragen... Allet nur Luft... usw usf.
Und bevor ich fertig umgezogen bin und die Umkleide angekleidet verlassen möchte, sehe ich ihn nackt. Und ich sah nichts mehr bei ihm, außer schruplige Vorhautreste und die Hoden.
Zwei Fragen und eine Feststellung:
FR1: Wann ist ein Mann ein Mann?
FS1: Ich muss auf jeden Fall regelmäßig ins Studio!!!
FR2: Darf der damit überhaupt in die Männerumkleide?


Nachtrag: Wer sich das sich mir bietende Bild nicht nachvollziehen kann aber möchte, könnte z.B. mal hier schauen.

Donnerstag, August 24, 2006

Die andere Seite

So vergeben und liiert gibt es sich hervorragend kleine Weisheiten und gut gemeinte Tipps an Kumpels ohne Frau. Klar, irgendwas muss man ja richtig gemacht haben, damit man nicht mehr Single ist.
Meine Single-Kumpels sind recht lustig... Der eine hat der Weiblichkeit bis auf Weiteres abgeschworen... von wegen, die könnten ihm eh nichts bieten mit ihrem 9to5 jobs und 'lass uns doch mal schön weggehen, vielleicht Cats oder so'-Blabla. Der andere Kumpel befindet sich gerade in einer Abspeckphase, wodurch die Lust auf sich selbst und die Kombination mit Pendantinnen enorm steigt. Nur echt lustig, was man sich so als Single denkt. Es ist ja schon erstmal recht oberflächlich... von beiden Seiten. Dummerweise zur Zeit meist oberflächlicher von der dämlichen Seite. Somit gerät er häufig in die Lage, mehr als sein Gegenüber zu wollen. Bei ihm mündet dies dann meist in irgendwelche tollen Pläne, mit denen er das Herz der Dame erobern möchte. So etwas wie schöne Verwöhntage für die fast noch unbekannten Damen, mit Candlelight-Dinner und allem Drum und Dran.
Ich sage ihm immer locker bleiben, sei nicht so offensiv. Besonders die richtig und offensichtlich gut aussehenden Damen dürften da einiges gewohnt sein.
Sei ein bißchen mehr geheimnisvoll und gentlemanlike... Nicht hingehen und sagen: "Hey, Du bist mir aufgefallen, ich möchte Dich kennenlernen." Nein, nein... wir sind nicht mehr in der achten Klasse, wo soetwas noch positive Reaktionen vorgerufen hätte. Hey, guck mal, sie steht gerade alleine an der Bar und wartet auf ihre Getränke. Hol uns doch mal ein paar Drinks und sag Hallo... den Rest überlässt Du dem Zufall... Achte auf ihre Reaktion. Wenn sie sich schnell wegdreht und Dir dennoch ein Lächeln zuwirft, kann man darauf aufbauen. Wenn sie sofort offen ist, dann vielleicht erstmal schauen, ob sie nicht ohnehin ein offenes Wesen hat und sich nur aus Freundlichkeit mit Dir unterhält... Trallaala...usw.usf.
Aber nein, er geht hin und sagt: "Hallo, ich heisse X, ich würd Dich gerne kennenlernen, hast Du nicht Lust Dich mal mit mir zu treffen?".
Wollte sie nicht. Obwohl sie beide Stunden früher von einem anderen Bekannten bereits vorgestellt wurden.
Tja, wie beim Einkaufen. Wenn man was sucht, dann findet man nichts...[habe ich bei Sam letztens gelesen... ging mir selbst selten so.]
Auf der anderen Seite, wenn man nicht losgeht, dann kommt man auch nicht an... Aber das Gute ist, Kumpel 2 geht wenigstens los.
Ich finde dieses Thema zu lustig. Heute geht es nämlich auch wieder los, mal sehen, ob ich mich als guter Freund erweisen kann. Pff... gestern fragte er mich, ob er vielleicht einen Anzug anziehen solle... manche Frauen würden doch drauf stehen. Hahaha, klar, hab ich gesagt, zieh Deinen Anzug an... das wird lustig.

Mittwoch, August 09, 2006

In geheimer Mission

Gestern bin ich von meinem Straßennachbarn gegenüber als russischer Spion beschimpft worden.
Mit nacktem Oberkörper in SozialhilfeEmpfängerAufDerParkbankSitzBraun und vorgestrecktem Zeigefinger wütete er auf seinem Balkon gegenüber.
"Da, der, der spioniert Euch aus! Vorsicht, ein russischer Spion. Ich rufe die Polizei, Du Schwein. Passt auf, der verrät Euch alle, der ist von der Stasi."
Wow, das hat gesessen und gleichzeitig ist meine perfekte Tarnung als ruhiger festangestellter Sachbearbeiter aufgeflogen.
Sofort standen ein paar meiner Alki-Gegenübernachbarn auf dem Balkon und schauten mich vermeintlichen Spion an.
Der Spion, der auf seinem Balkon eine raucht und einen Fotoapparat in der Hand hält, um Bilder von seinen selbstgepflanzten Balkonblumen zu machen.
Nein, was für eine Leichtsinnigkeit meinerseits gerade mit rotem Hemd Fotos auf meinem Balkon zu machen. Meine ganze Tarnung aufgeflogen... meine Mission, die Strukturen der örtlich ansässigen Alkoholikergeheimvereinigung auszuspionieren und durch Geheimdienstkollegen unterwandern zu lassen, im höchsten Maße gefährdet.
Habe sofort Sergej kontaktiert. Sergej, Deckname Eismann, ist für solche Situationen ausgebildet, Sergej weiss, wie man hiermit umzugehen hat, der ist noch ein echter kalter Krieger, und zudem hoch honoriert. Wenn die Sache mit Bestechung nicht beizulegen ist (zwei Kisten Vodka sollten eigentlich reichen), dann sehe ich schwarz für meinen lautes Gegenüber. Sergejs Gedult hat Grenzen. Herr Nachbar, ich hoffe, ich werde Sie gesund und volltrunken wiedersehen und wir werden über diesen Zwischenfall herzlich lachen. Herzlich lachen.
Doswidanja,
Kurtowski Spionajewa

Dienstag, Juni 27, 2006

watt ist das mit diesem Upskirt

Ich muss es zugeben, ja ich schaue auch gerne hin, wenn mir etwas schönes freiwillig oder zufällig gezeigt wird. An manchen Tagen habe ich mir gar einen Rüffel geholt, als ich in weiblicher Begleitung spaziergängerisch unterwegs war und meine Augen kaum von den vielen sommerlich freizügigen Passantinnen nehmen konnte. Sie würde es ja fast verstehen, allerdings sei das nicht sehr nett ihr gegenüber.
Ich bin nicht gerne uncharmant... auf der anderen Seite fange ich nicht an, Töne von mir zu geben, so wie es doch so einige Damen tun, wenn mal ein gut trainiertes und gepflegtes männliches Exemplar ihren Weg kreuzt [ohmm, aha, olala und dergleichen].
Und wenn es dann so richtig heiß in der Stadt wird. die Leute sich in Wassernähe aufhalten, und die Damen anfangen, vermehrt Röcke zu tragen... dann passiert etwas merkwürdiges.
Frauen setzen sich mit Absicht oder zufällig so hin, dass man ihre Höschen sehen kann. Und man als Mann, es sei denn, man zwingt sich, es nicht zu tun, oder interessiert sich partout nicht für das weibliche Geschlecht, versucht tiefe Einblicke zu erlangen. Und das witzige ist, es bringt einem ansich ja gar nichts. Es ist ja nicht ein hübsches Dekoltee, ein Teil des Hinterns der aus der Hose lugt, nein es ist ein wie-auch-immer-farbener Stoff. und ein wenig Beinfreiheit. Mich erinnert das an die Phase, die wohl jedes Kind durchläuft... ich bin als Bub unterm Tisch herumgekrabbelt und habe den ganzen Tanten unter die Röcke geschaut... auch mal offensiver, bis ich von meinen Eltern davon abgehalten wurde und mir der Autoschlüssel weggenommen wurde... nee, nee, war wohl zwischen 4 und 5 Jahre alt... Komm hör auf zu lachen, gib es zu, Du hast es auch gemacht und du bist ein Mädchen, na eben.
Tja, irgendwie scheint sich das nun im Alter fortzusetzen. Vielleicht ist man ja auch unbewusst auf der Suche nach den Damen, die das gewisse Mass an Stoff vermissen lassen. Ich kenne doch ein bis zwei Frauen, die das gerne mal machen, ohne dass ich das bezeugen könnte, so gut kenne ich sie dann doch nicht...
Jetzt aber zu fragen, warum das mit dem Upskirt so ist... warum es doch eine solche Faszination ausüben kann... ist wahrscheinlich müßig... Wenn jedoch jemand eine Antwort hierauf hätte, dann bitte mal als Erklärung vorschlagen.
Hab auf flickr sogar ein paar ansprechende Beispiele gefunden... [keine heimlichen Aufnahmen, sondern Selbst-'Portraits'... von
Nina.F]

Dienstag, Juni 06, 2006

Lovely Lovelies

*English-mode* (I switch it on, evertime it's too profound to write in German)
Cheers. Yes, I am happy to say, I am one part of a life partnership and it really took me a long while to achieve it. I have been single for many years, nourishing my inner lovelight only by short sexual encounters, that were not worthy to be pursued. So there was no time for such emotions as insecurity or missing self-confidence - it just did not matter... cause I did not meet them often afterwards.
In a fresh love however there is enough room and time for it. And therefore it is up to every involved part to clear misunderstandings and to cheer up the partner, if he / she is in doubt. This is most important when it comes to sexual attractivenes and suchlike.
And I really have to praise my girlfriend for this.
I mean, I know that I am equipped allright, I guess... well at least good/upper centerfield... but be honest, most of the guys seem to wonder if their instruments are huge enough to fulfill their women's requirements. And now this is what my girlfriend does, to keep me cheerful:
When I walk around the flat on my way to the bathroom, with my little morning-stiffy, she goes "Hey, heeey." as if she is really admiring the outstanding bodypart from the bottom of her heart. Of course, she knows that I know, that there are far bigger thingies and probably better looking ones and she has had one or two (0r more) of them... thus she tells me, that mine has just the right proportion... she tells me, if it was just a bit bigger, then it would be probably be hurting her. I know she lies, but I really appreciate it, and i know it does not cause her a great effort.
Next thing. I am (a bit) overweight... I have no six-pack and by-far not a sexy ass. Nevertheless she keeps telling me names like Knackarsch (german word for sexy ass).
I love it. And I have to tell her sometimes, not now though, cause if I did, she would be calling me that way just because she knows I like it... never mind... but I'm getting complicated.
I really appreciate those little lovely lovelies making small things bigger and big things smaller. Yes, keep me strong, baby... you do a great job. Thank you.

Dienstag, Mai 30, 2006

Neulich im RAW-Tempel

Trunkene Konzert-Kurz-Konversationen sonntags um ca. 4:30 Uhr. Und ICH wurde auf meinen wohlen Geruch angesprochen, nicht dass jemand denkt, Waschmittel sind meine frequenten Gesprächinhalte. Im nachhinein überlegte ich, dass der Herr vielleicht eher mein Adidas Aftershave und Eau de toilette meinte, das riecht übrigens richtig gut... und ist sehr viel günstiger als Boss und Co.
Nur mal so als Tipp für alle Checker, die das hier lesen. Naja, Dash2 Meeresbrise ist natürlich richtig teuer... aber die Ausgabe lohnt sich, wie ich finde.

Und nein, das was ich auf der Abbildung in der Hand halte ist nichts anderes als eine Bierflasche... Ts, ts, Du kleines Schweinchen.

Freitag, Mai 12, 2006

An alle Muttersöhnchen

...und die, die es bleiben/werden wollen:
Sonntag ist Muttertag.
Ich avanciere langsam zum Vorzeigesohn... Dieses Jahr habe ich a) den Muttertag nicht vergessen und b) sogar etwas besorgt.
Ich bin froh drum, aber auch ein wenig nachdenklich... Ist meine coole Ego-Feier-Party-Verpeil-Alles-Andere-Zeit nun vorbei?
... Ich glaube nicht. Vorbei ist es erst, wenn ich ausnahmslos an alle Geburtstage und Namenstage denke und allen Leuten, die ich kenne Ansichtskarten aus dem Wochenendurlaub schreibe... Wenn es soweit ist, bitte sagt mir Bescheid... obwohl, zu dem Zeitpunkt, werdet Ihr hier eh nicht mehr vorbeischauen, weil ich dann ausschließlich über meine dann existenten flauschigen oder gefiederten Haustiere und Ordnungssysteme für meine Kravattennadelsammlung philosophieren werde.

Äh, was wollte ich eigentlich sagen?
... Sonntag ist Muttertag.

Dienstag, März 28, 2006

Uuuh, me so horny... uh, me so horny

Unglaublich,
nun bin ich endlich mal vergeben, bin sexuell eigentlich voll ausgelastet...
und doch... es wird Frühling.
Die Dekoltees sind wieder tiefer ausgeschnitten, auch wenn da in manchen Fällen nicht besonders viel zu finden sein mag, die Office-Thermohosen werden gegen Röckchen ausgetauscht und weil es ja länger hell bleibt, sieht man nun auch länger hübsche Damen auf dem Weg nach hause.
Kolleginnen treten an mich heran und wollen irgendein -naja, nicht wirklich wichtiges- Thema mit mir ellenlang besprechen... oder sie laden mich in der Kantine ein, bei ihnen zu sitzen... attraktive Kolleginnen.


Wie ist das eigentlich? Hab es nun öfters erlebt und auch oft gehört...
Wenn man vergeben ist, dann wirkt man attraktiver auf Frauen... Selbst wenn die Frauen es eigentlich gar nicht wissen können, dass man vergeben ist.
Ich hab ja die Vermutung, dass man einen gewissen Geruch von der Frau mit der man zusammen ist annimmt, der den Single(?)frauen signalisiert, dass da wohl alles zu funktionieren scheint, was in einer Partnerschaft wichtig wäre. Oder strömt man ein Paarungshormon aus? Ìst es die gelassenere Ausstrahlung? Das momentan objektiv fehlende Interesse?
Letzteres ist leider gelogen. Nicht bös gemeint: aber ich will sie alle...


*mantra* Kühlschrank, Kühlschrank, Kühl... *mantra*

Dienstag, Januar 17, 2006

An*lverkehr(t)?

An*lverkehr, Faszination und Tabu?
...beschäftigt mich auch schon lange, lange Zeit.
Hab mich letztens mit einem Bekannten unterhalten, der - naja - nicht auf Frauen steht. Ich wollte ihn eigentlich darauf anhauen, wie man das am Besten vorbereitet, um keinen zu verletzen.... Sprich, was für Gle*tm*ttel eignet sich am besten? Vorher st*mulieren oder lieber nicht? ...usw.
So - soweit kam ich aber gar nicht. Wahrscheinlich hätte er mir Auskunft geben können... aber er selbst - obwohl das mit dem nicht auf Frauen stehen schon Jahrzehnte lang klar ist und auch seine Anzahl an Liebschaften nicht gerade gering ist - ist selbst ein Amateur auf diesem Gebiet... Was für haarsträubende Stereotypen ich doch so im Kopf habe... Dabei haben die meisten Frauen, die ich kenne, schon weitreichenste Erfahrungen damit gemacht und meistens gar nicht so schlechte. Und ich gebe es zu, auch ich habe es probeweise selbst schon bei mir praktiziert, um zu sehen, was dran ist - am großen Tabuthema. Es war interessant - auch wenn ich an dieser Praktik nicht unbedingt festgehalten habe.
Dann probierte es auch bei zwei ehemaligen Freundinnen aus (als sie noch meine Freundinnen waren), die sofort wieder abbrechen wollten, weil es zu arg schmerzte...

Mittlerweile hat sich das Thema erledigt...
... und: entgegen allen Vorstellungen, es sei besonders eng oder so... es fühlte sich nicht viel anders an...Eingangs vielleicht und dann später ein wenig weicher... Naja, die Gewissheit, dass es halt nicht der 'Normalv*rkehr' war, war schon einigermaßen anregend.
...aber das mit meinem Bekannten... hm...
Ist Anal dann doch eigentlich '''normal'''?
Egal, Viva la revo-Lotion.

UND:
Bitte schau doch jetzt nicht so angewidert... Alles ist gut. Heileheilesegen.

Ausschnitt der Endlosschleife in Kurtis Hirn

Der Gedanke an Sex beschäftigt mich in jedem Augenblick jeden Tages... dafür lasse ich sogar den Abwasch stehen, lese eine Seite gerne auch zwei- bis dreimal... ich widme mich lieber meinen Phantasien über heiße Büroaffären und die korrekte Einbindung von Büroutensilien in ein fiktives Verwaltungsliebesspiel. Hm - wären die Wände dick genug, so dass die Büronachbarn nicht das deftige Klatschen von Haut auf Haut hören würden? Wie wäre es mit dem Geruch nach dem Sex... wäre er so intensiv, dass es wahrgenommen werden würde? Wie auffällig sind von Innen abgeschlossene Büros? Kann der automatisch zu einem Stehpult hochfahrbare Bürotisch meiner Kollegin irgendwie lustbringend dienlich sein? Warum erzählen mir Kolleginnen von Ihren verreisten Ehegatten? Warum erzählen sie mir am Telefon, dass sie gleich in die Sauna gehen? Von Ihren Phantasien, mit Anfangdreissigjährigen Ihren Mann zu betrügen? Würden wir echten Sex haben oder die Clint'ische Variante praktizieren? Dann müsste sie aber aufpassen, dass nichts auf ihr Bluse tropft... Könnte ich unter dem Druck einen wahren Quickie hinbekommen?
Hm, war das gerade ein Apfel- oder ein Birnenpo? Ihre aufgestellten Brustwarzen... dabei ist es doch gerade gar nicht kalt hier...

...repeat to infinity...

... so, jetzt ist das mal gesagt worden.

Freitag, Dezember 30, 2005

Männers geistige (?) Gesundheit

Ja, endlich, endlich habe ich ein männliches Zeitschriftspendant zu Brigitte und YoungMiss gefunden, das es wie kaum ein zweites beherrscht, die Stereotypen zu propagieren.
An sich finde ich es nicht schlimm.
Nee, wirklich nicht.
Wenn man da so reinliest, dann fühlt man sich endlich verstanden... so als Mann.
Mann ist dann doch endlich wieder der absolute Verführer, Stecher, Draufgänger.
Finde ich super. Ich wehre mich ja schon längst gegen mein Weichei-Ich. Und Men's Health gibt mir die Absolution, dies auch zu tun. Ich bin so erleichtert...
Zusätzliche Schmankerl:
Lustige Themen, rund um die Frau und wie sie so tickt...
Erotisch bebilderte Verführungsworkshops...
Was will ich mehr...
Ist gut zu wissen, dass man als Fußmasseur sexuell nicht mehr von der Frau ernstgenommen wird.
Und:
Sag Deiner Frau, dass sie schön ist... und Du es so meinst.
Wenn sie nicht schön ist, dann lob die einigermaßen gut aussehenden Parts...

Na dann steht meiner erfolgreichen, männlichen Zukunft nichts mehr im Wege.
Thanks Men's Health, you relieved me of my heavy burden.

Dienstag, November 22, 2005

Ungelesener Buchtipp

Die Frau des Zeitreisenden
von Audrey Niffenegger, Brigitte Jakobeit

...ich habe es nicht selbst gelesen. Kenne aber mehrere Leute, die gerade dabei sind, es zu verschlingen oder es fast in einem Zug zu Ende gelesen haben.
Es scheint ganz nett zu sein... Die Zielgruppe scheint allerdings eher weiblich zu sein.
Kurz die Grundstory:
Zwei Leutchen verlieben sich und "Er" leidet unter spontaner Zeitreise, d.h. ab und zu verschwindet er unvermittelt in eine andere Zeit... trifft sich selbst und seine "neue" Liebe...
Darf ich meiner Bekannten glauben, die ich heute in der S-Bahn getroffen habe, dann hat sie es bis 4:00 Uhr morgens unter Tränen fertig gelesen.
...Tja, macht was draus.

Montag, Juli 18, 2005

Emotionale Mindesthaltbarkeitsdauer und affinitäre Vergänglichkeit.
Okay, die Story hab ich von einem Freund gehört, der Titel ist aber von mir.
Da wird ein Mädel danach gefragt, ob sie sich unter Umständen eine gleichgeschlechtliche Beziehung vorstellen kann. Die Antwort war die folgende:
Wenn sie davon ausgehen könnte, dass eine solche Beziehung länger hält als eine Heterobeziehung, dann würde sie lieber eine lesbische Beziehung führen.
Tja, ich weiss nun gar nichts über diese Dame und ihre Beziehungsdauern und -frequenzen, aber die Antwort finde ich erstaunlich. Wie kann man den Wert einer Beziehung so monodeskriptiv mit der Dauer bewerten? Sag doch gar nichts über die Qualität der Beziehung aus, oder wie?
Ich meine, wenn man auf etwas Lust hat, dann ist es doch eh Wurst, wie lange es dauert, solange es einen richtig rockt (oder man zumindest guten Sex miteinander hat (oder überhaupt Sex miteinander hat)).
Ich selbst kann mir eine gleichgeschlechtliche Beziehung nicht vorstellen - aber darum geht es mir hier gar nicht. Es geht mir vielmehr darum, mal festzustellen, wie schwierig es ist, mit Dreissig überhaupt eine Partnerin im selben oder annähernd selben Alter zu finden.
Eine Partnerin zu finden,
a) der ich mich tief emotional verbunden fühle
b) die ich dann auch noch meinen Freunden vorstellen möchte
c) der man meine Eltern zumuten kann
d) die tausend mal toller ist als die bisher größte Liebe meines Lebens.
e) die nicht bei jedem Date jemanden trifft, mit dem sie schon mal etwas gehabt hat (Hallo Berlin-Prenzlberg)... und hiervon abgeleitet: die nicht zehnmal mehr verschiedene Geschlechtspartner gehabt hat.
f) die nicht das Dreifache meines Gehalts verdient- wodurch ich mich als Mann minderwertig fühle (ja, ich muss mehr verdienen als die Frau, mit der ich längerfristig zusammen bin. Und bei einer eventuellen Heirat müsste sie meinen Namen annehmen - Zack, so ist das. Einzige Ausnahme: Sie ist erfolgreiches Model und ist auf ihren Namen angewiesen. Deswegen suche ich auch dringenst Frauen, die Schulz, Müller oder Schmidt heissen --> Schreibt mir einen Kommentar mit Emailadresse, ich meld mich dann umgehend).
g) zu der ich passe (ganz heikle Sache - schon rein optisch - Ich wäre neben einer hammergut aussehenden Freundin immer der Typ über den alle anderen Typen lästern: "Wo kriegt DER den SONE geile Ische her? Zieh dir mal den Arsch rein. [SPROINGGGG (Geräusch-Nacharmung von einem Lineal, das mit der einen Hälfte auf einem Tisch gedrückt wird und die andere Hälfte zuerst nach oben gebogen und dann losgelassen wird.)]" und alle Frauen (außer Ihre Feindinnen) würden sagen:"Sie hat doch was viel besseres verdient, warum tut sie sich den nur an? Riechst Du das auch?")
h) wie Hunger... ich schieb mir grad mal ne P in den O.
...
...
Wie auch immer... Ich konnte gerade in den letzten 18 Monaten Jahr feststellen, dass viele Frauen sich tatsächlich nicht vor mir ekeln. Das ist ja schonmal was. Aber der Schritt zu einer Beziehung ist den meisten zu weit. Soviel also zu der anfangs vorgestellten Aussage unserer geschätzten Freundin. Ich weiß, von mir als Mann erwartet alle, dass ich sowieso nicht auf eine feste Beziehung stehe und dass ich mich über diesen Umstand gar nicht aufregen sollte. Aber nach mehreren Jahren Beziehungslosigkeit, wäre es nicht schlecht, mal langsam mit der Familienplanung anzufangen. JAaaaa, auch wir Männer planen Familien, manchmal etwas konzeptlos, aber wir tun es. Ich hab halt keine Lust, ein uralter, klappriger Vater zu sein. Bis zu seinem 15 Lebensjahr würd ich mich halt doch gerne gegen meinen ödipal-vaterverachtenden Sohn wehren können, wenn's drauf ankommt. Und nicht nur, dass der eigene körperliche Verfall mit Dreissig langsam sichtbar wird, möchte ich wenn möglich auch noch eine Frau haben, die nicht reparaturbedürftig aussieht.
So hier bin ich nun - ready for love and deep emotions!
Wenn Du aber nur an meinem Körper interessiert sein solltest, dann drücke ich ein letztes Mal ein Auge zu ;).

Okay, der Titel hat rein gar nichts mit meinem Text zu tun - aber er hört sich gut an, also LMAA [ und Schulterklopf mit meiner Hand auf meine Schulter].